Themenwelten
Rezepte
Bestell-Hotline: +49 (0)7306 / 925-900
Öffnungszeiten
Mürbteig richtig verarbeiten

Mürbteig richtig verarbeiten

Plätzchenbacken ohne Mürbteig? Undenkbar! Kaum ein Teig lässt sich vielseitiger zu Vanillekipferl & Co. verarbeiten. Auch in der pikanten Küche weiß der Allrounder zu begeistern. Wir verraten Ihnen, worauf Sie achten müssen, um bei der Zubereitung von Mürbteig immer zum perfekten Ergebnis zu kommen.

Butterzarte Vanillekipferl sind nicht schwer zu machen. Wer bei der Zubereitung des universellen Teigklassikers einige  Grundregeln beachtet, füllt den Plätzchenteller mit buttrig-mürbem Gebäck, wie es Oma nicht hätte besser machen können.

Bei Mürbteig handelt es sich um einen relativ fettreichen Teig. Erst das richtige Mischungsverhältnis von Fett und Zucker beeinflusst die Eigenschaften des süßen Teigs und der daraus hergestellten Gebäcke.

Hohe Fett- und Kristallzuckeranteile geben manchen Gebäcken eine gewollt sandige Beschaffenheit, beispielsweise bei den beliebten Heidesand-Plätzchen. Hohe Zuckeranteile und relativ geringe Fettanteile wie bei Spekulatius verleihen hingegen einen knackigen Bruch und teilweise glasigen Biss.

Durch die Zugabe von Vollei oder Eigelb werden hochwertige Mürbteige plastischer, leichter formbar und weniger schnell brandig.

Auch der Zusatz von Backpulver führt, vor allem bei dicker ausgerollten Teigen, zu einem lockereren Ergebnis. Im Gegensatz dazu führt die Zugabe von Milch oder Wasser zu deutlich festeren und zäheren Mürbteigen.

Butter verleiht hell und goldbraun gebackenen Mürbteigen ein besonderes Aroma. Doch um das monotone süß-fettige Aroma zu vermeiden, bietet es sich an, den Teig mit Salz, Vanille oder Zitrone zu würzen. Backfeste Aromen liefern hier die besten Geruchs- und Geschmackseigenschaften.

Darüber hinaus sorgt die richtige Verarbeitung dafür, dass der Teig zart – eben mürbe – wird.

Wichtigster Grundsatz: Mürbteige müssen unbedingt kühl hergestellt und verarbeitet werden! Sie dürfen weder ausölen, noch zäh werden. Zu langes Kneten führt zu harten Gebäcken. Bei der Verarbeitung größerer Mengen Mürbteig, z. B. beim Plätzchenbacken, sollten Sie ihn immer nur portionsweise aus dem Kühlschrank entnehmen, kalt lässt er sich besser ausrollen und klebt weniger. Fertig vorbereitet kann er ruhig über Nacht im Kühlschrank ruhen.

Teigreste lassen sich problemlos einfrieren – am besten zu einer Platte ausgerollt in einem Gefrierbeutel. Wer sich an diese Grundregeln hält, wird mit wunderbar mürben Gebäcken belohnt, die an einem kühlen und trockenen Ort gut lagerfähig sind.

Dieses Rezept ausdrucken

Produkte zu diesem Rezept

4.98 €
Preis inkl. 7.00% MwSt. zzgl. Versand
Auf Lager - sofort versandfertig
Artikelnummer: 500120
5.15 €
Preis inkl. 7.00% MwSt. zzgl. Versand
Auf Lager - sofort versandfertig
Artikelnummer: 500228